SPD-Landratskandidatin Silvia Gross fordert mehr Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Kommunen und der Handwerkskammer

Foto: Cindy Schramke

28. Februar 2026

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, bezahlbare und bedarfsgerechte Gewerbeflächen, effiziente und digitale Verwaltungsprozesse, eine starke berufliche Bildung sowie die Sicherung von Fachkräften und zukunftsfähige Standortbedingungen – mit diesen Forderungen an die Kommunalpolitik ist die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz an die Öffentlichkeit gegangen.

Das Handwerk ist das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft – im gesamten Landkreis rund um Regensburg“, sagt SPD-Landratskandidatin Silvia Gross aus Nittendorf. „Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass sich viele Handwerkerinnen und Handwerker kommunalpolitisch engagieren und ihre Perspektiven aktiv einbringen. Starke Kommunen brauchen ein starkes Handwerk – und genau dafür müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.“

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz formuliere zu Recht klare Erwartungen an die Kommunalpolitik. Die Punkte seien dabei keine Einzelinteressen, „sondern zentrale Voraussetzungen für die wirtschaftliche Zukunft unseres gesamten Landkreises“, so Gross.

Gerade deshalb sei es wichtig, „dass wir die Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Kommunen und der Handwerkskammer weiter ausbauen und aktiv gestalten. Nur wenn wir die Expertise der Kammern und die Bedürfnisse der Betriebe frühzeitig einbinden, können wir handwerksfreundliche Standortpolitik betreiben, die Wachstum ermöglicht und Arbeitsplätze sichert.“

Ein gutes Beispiel dafür ist Ortsvorsitzender Nico Heinrich in Regenstauf. Er steht als Handwerker und zugleich ehrenamtlich sowie kommunalpolitisch Engagierter exemplarisch für viele Menschen im Landkreis, „die Verantwortung für Betriebe und Kollegen übernehmen. Seine klaren Positionen zur stärkeren Vernetzung des Landkreises mit der Handwerkskammer, zu aktiver Ansiedlungspolitik und zu verlässlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Betriebe zeigen, wie wichtig es ist, wirtschaftliche Praxis und politische Entscheidungen eng miteinander zu verbinden“, so Landratskandidatin Gross.

Die Impulse, die aus Regenstauf und der Region rund um Regensburg kommen – etwa zur aktiven Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer, zu bezahlbaren Gewerbeflächen und zu einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung – könnten beispielhaft für den gesamten Landkreis stehen. Denn die Herausforderungen sind überall gleich: steigende Kosten, Fachkräftemangel, wachsender Wettbewerbsdruck und der Bedarf an attraktiven Standortbedingungen für Handwerk und Mittelstand.

„Als Landratskandidatin sehe ich es daher als zentrale Aufgabe, den Landkreis noch stärker als Partner des Handwerks zu positionieren. Das bedeutet: kurze Wege in den Verwaltungen, verlässliche Ansprechpartner, eine vorausschauende Flächenpolitik und eine enge Vernetzung mit den Betrieben und ihrer Kammer. Nur so können wir Gründungen erleichtern, Betriebsnachfolgen sichern und Unternehmen in unserer Region halten und ansiedeln“, so Gross. Ein starker Landkreis brauche starke Betriebe – und ein starkes Handwerk brauche eine Politik, die zuhört, vernetzt und aktiv gestaltet. „Dafür stehe ich gemeinsam mit engagierten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern wie Nico Heinrich, die aus ihrer eigenen beruflichen Praxis wissen, was unsere Betriebe wirklich brauchen.“

Text: Nico Heinrich

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